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Jeder Gefangene hat die Möglichkeit Briefe oder Postkarten zu empfangen, wenn diese keine strafbaren Inhalte oder Beilagen enthalten. Gerade nationale Gefangene sollte man hierdurch unterstützen, damit sie nicht dem Anstaltstrott verfallen und eine abwechslungsreiche Beschäftigung haben. Zudem freut sich der Gefangene über jeden Brief, jede Karte, da er so sieht, dass er nicht vergessen ist. Sinnvoll ist dies auch wegen der Kontaktaufnahme zu anderen Kameraden und des Gedankenaustauschs untereinander. Es ist von Vorteil, dem Inhaftierten immer ein paar oder zumindest eine Briefmarke mitzusenden, damit er auch zurück schreiben kann. Es ist in bestimmten Anstalten üblich, dass unseren Kameraden bewusst durch die Bediensteten die Post vorenthalten wird. Die Knechte begründen ihr Handeln dann meistens mit absurden Argumenten, wie “der Gefangene wird durch diesen Brief oder Verfasser in seinem Tun und Handeln bestärkt”, “der Inhalt des Briefes gefährdet das Ziel des Vollzuges oder die Sicherheit und Ordnung der Anstalt” oder “der Inhalt des Briefes stellt einen strafbaren Hintergrund dar” usw. Dies kann letztendlich darauf hinauslaufen, dass dem Gefangenen ein komplettes Kontaktverbot zu dem Kameraden auferlegt wird. Gegen solche Maßnahmen sollte man eine förmliche Beschwerde mit einer Fristsetzung an die jeweilige Anstalt senden. Der erste Brief an einen unbekannten Gefangenen sollte zunächst nicht zu viele persönliche Daten beinhalten, da es besser ist, sich erstmal ein Bild vom Gefangenen und seiner Haftsituation zu machen. Folgende Fragen könnte für den Kontaktsuchenden von Relevanz sein:
(Dem Gefangenen ist nicht damit geholfen, wenn man nur einen vorübergehenden Kontakt sucht oder ihm irgendwelche Versprechen übermittelt, an welche man sich nicht halten kann/will.)
(Zahlreiche Kameraden haben eine harte Postkontrolle und teilweise werden alle Briefe genau gelesen und auch archiviert.)
Beispielsätze für das erste
Anschreiben: |
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